Testimonials

Die intensive und nahe Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit schätzt die Fachstelle OKey für Opferhilfeberatung und Kinderschutz ausserordentlich. Damit alle Schülerinnen und Schüler gleichermassen vom Angebot vor Ort profitieren können, braucht es erwiesenermassen deutlich mehr Ressourcen.  Die Schulsozialarbeit geht auf die vielfältigen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern, von Eltern und Fachpersonen in der Schule niederschwellig und unkompliziert ein. Sparen an der Basis führt längerfristig zu grösserem Leid und zu höheren Kosten.

Gabriela Kaiser, Sozialarbeiterin, Familienberaterin und Leiterin Psychosoziales Team Fachstelle OKey für Opferhilfeberatung und Kinderschutz

Meine Schulsozialarbeiterin hilft mir bei Problemen in der Schule und zu Hause. Sie hat es geschafft, mein Selbstvertrauen zu stärken.

Natalie B., 4. Klasse

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Nur Kinder, die sich wohl fühlen, können lernen und sich gut entwickeln. Bei Problemen in der Schule, in der Familie oder mit Freund*innen ist es deshalb sehr wichtig, dass Kinder rasch, unkompliziert und vertraulich Unterstützung bekommen. Die offene Tür der Schulsozialarbeit ermöglicht genau dies – offen bleibt die Tür aber nur, wenn mehr Ressourcen vorhanden sind. Unsere Kinder sind es wert!

Sarah Bolleter, Schulleiterin und Mutter von zwei Kindern

Die Schulsozialarbeit erfüllt eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern, Schulleitungen, Lehrpersonen und Eltern. Die unverzichtbare Arbeit als neutrale und niederschwellige Anlaufstelle können die Schulsozialarbeiter*innen aber nur bei genügend Kapazitäten seriös und nachhaltig wahrnehmen.

Susanne Trost Vetter, 1. Vize KSP Veltheim-Wülflingen

Die Schulsozialarbeit trägt an unserer Schule entscheidend zu einem friedlichen Miteinander bei. Kinder in einer Notsituation erhalten umgehend Hilfe und Lehrpersonen werden kompetent beraten. Eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit verhindert später hohe Sozialkosten.

Anna Graf, Schulleiterin

Wir waren sehr froh um die Unterstützung der Schulsozialarbeiterin, als unser Kind Konflikte in der Klasse hatte und deshalb nicht mehr zur Schule gehen wollte. Wir haben die SSA als eine wirkungsvolle Möglichkeit erlebt, die Kinder direkt vor Ort im sozialen Miteinander zu stärken. Ich hoffe sehr, dass die Initiative angenommen wird.

Esther Mathis, Mutter von zwei Kindern

Ansprechpersonen, die nicht verfügbar sind, können auch nicht helfen. Über 1000 Kinder pro 100%-Stelle der Winterthurer Schulsozialarbeit – dieses Verhältnis ist absolut unzureichend und muss dringend korrigiert werden. Damit Schwierigkeiten und Konflikte nicht zu folgenschweren Problemen werden: Ja zum bedarfsgerechten Ausbau der Schulsozialarbeit am 23.8.2020!

Astrid Erismann, Gemeinderätin SP

Die SSA deeskalieren nicht nur, sondern arbeiten auch präventiv, indem sie die Persönlichkeit der Kinder stärken und somit Gewaltbereitschaft verringern. Schulsozialarbeiter*innen bauen Brücken zwischen Schüler*innen, Lehrpersonen und Eltern.

Carmen Bordogna-Hänle, GL-Assistentin und Mutter von 3 Kindern

Es ist schon lange dringend nötig, dass Lehrpersonen in den Schulen bei sozialen Fragen oder persönlichen Anliegen und Problemen der Schülerinnen und Schüler stärker unterstützt und entlastet werden. Die Schulsozialarbeit leistet in den Schulen niederschwellig und unabhängig wertvolle Arbeit. Sie ist die Basis für den Aufbau einer tragfähigen Vertrauensebene zu Schülerinnen und Schülern.
Mit der Zustimmung zur beantragten Aufstockung der SSA ermöglichen wir die dazu notwendigen Ressourcen.

Toni Patscheider, ehem. Kreisschulpräsident Oberwinterthur

Ich habe die Arbeit der Schulsozialarbeit als äusserst wertvoll empfunden. Sie unterstützte die Lehrpersonen bei sozialen Themen in der Klasse, beriet mich bei schwierigen Fällen und begleitete die Kinder beim Bearbeiten ihrer Anliegen und beim Meistern ihrer Schwierigkeiten. Leider überstieg der Bedarf bei Weitem die vorhandenen Kapazitäten.

Jeannette Martinez, ehem. Schulleiterin

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Diese Investition in die Chancengleichheit der Kinder ist fair und vermeidet langfristige Folgekosten.

Katrin Cometta, Kantonsrätin GLP

Dank der dringend notwendigen Aufstockung der Schulsozialarbeit können mehr Kinder von einer niederschwelligen Unterstützung vor Ort profitieren und so eine unbeschwertere Schulzeit geniessen.

Katharina Gander, Gemeinderätin AL und Mutter von drei Kindern

Von Mobbing betroffene oder sozial gefährdete Kinder und Jugendliche brauchen dringend Unterstützung. Wir haben in den Schulen einzig die SSA, welche sich solchen Themen im Schulalltag vertieft annehmen kann und mit allen Fachstellen vernetzt ist. Mehr SSA bedeutet daher mehr Zeit und Fachwissen für soziale Themen im Schulalltag, dies unterstütze ich sehr.


Martha Jakob, Kreisschulpräsidentin Seen-Mattenbach

Bei einem Nein müsste die Schulsozialarbeit an einzelnen Schulen oder ganzen Schulstufen gestrichen werden. Das möchte ich nicht mitverantworten.

Katharina Frei Glowatz, Gemeinderätin Grüne

Die heutigen Schulen brauchen eine Schulsozialarbeit, die auch Prävention anbieten kann. So können Probleme frühzeitig erkannt und eine wirkungsvolle Unterstützung aufgebaut werden. Das ist gewinnbringend für die Einzelnen, für uns als Gesellschaft und für unsere Stadt.

Christoph Baumann, Kreisschulpräsident Oberwinterthur

Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Pfeiler in der Schularbeit. Sie entlastet die Lehrpersonen bei Problemen in den Klassen und hilft Schüler:innen bei der Bewältigung von persönlichen Krisen, Streitereien oder Schulproblemen. Im Moment ist die für unser Schulhaus zuständige Schulsozialarbeiterin einmal in der Woche (für 370 Schüler:innen !) erreichbar. Das reicht gerade mal für eine akute „Brandlöschung“, aber bei weitem nicht für eine dringend benötigte kontinuierliche und präventive Arbeit.

Hille Hackenfort, Grafik- & Webdesignerin

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Wir brauchen genug Ressourcen für die SSA in allen Schulhäusern, damit frühzeitige Interventionen und präventive Massnahmen möglich sind und so die Folgekosten reduziert werden können.

Gabi Stritt, Gemeinderätin SP

Die Schulsozialarbeiter*innen sind Vertrauenspersonen, Krisenmanagerinnen und Streitschlichter. Sie stärken die Beziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. Ein offenes Ohr, gutes Gespür und Professionalität sind Qualitäten von denen die Gesellschaft als Ganzes profitiert.

Daniela Roth-Nater, Gemeinderätin EVP

Mit dem Weg, weg vom Model mit Stamm- und Kontaktschulen hin zum neuen bedarfs- und bedürfnisorientierten Modell, kann die SSA den geforderten Auftrag wieder erfüllen!

Samuel Kocher, Gemeinderat GLP

SSA gehören heutzutage je länger, je mehr unverzichtbar zu einer Schule dazu – viele schwierige Situationen können mit ihnen direkt vor Ort aufgefangen und bearbeitet werden. Wir unterstützen damit unsere Kinder und dies sowohl im Elternhaus wie auch in der Schule. Eine Investition in mehr Stellenprozente steht für mich deshalb ausser Frage.

Sarah Knüsel, Präsidentin Verband für Schulleiterinnen und Schulleiter Kanton Zürich

1000 Schüler*Innen auf eine 100%-Schulsozialarbeitsstelle? – Nicht in meinem Winterthur!“

Sämi Müller, Pfarrer und Alt-Gemeinderat EVP

Die Winterthurer Schulsozialarbeit ist eine wichtige Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche und notwendiger denn je.

Markus Steiner, Gemeinderat und Co-Präsident SP Winterthur